Ein Jahr Covid-19: Was hat sich in den Yard-Management-Prozessen geändert?

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Veröffentlicht am 23. März 2021 – Michael Augustin, Practice Director Yard Logistics bei Westernacher

März 2020: Die Welt schottet sich ab, Ausgangssperren und Reiseverbote werden verhängt, Social Distancing und Kontaktbeschränkungen belasten Menschen auf der ganzen Welt. Auch die Warenströme werden durch die global aufkommende Pandemie stark beeinträchtigt. Während viele Maßnahmen unseren beruflichen und privaten Alltag noch immer bestimmen, scheinen sich die Lieferketten erholt zu haben. Die aktuelle Situation wird zum Treiber für die Digitalisierung der Prozesse auf dem Hof.

Social Distancing und Kontaktreduzierung sind nicht nur im privaten Bereich ein Thema, auch auf dem Hof ist die Reduzierung von Kontakten zu Fahrern und Externen zu einem Schwerpunktthema geworden. Der Bedarf und die Bedeutung kontaktloser Fahrerkommunikation und Fahrzeugabfertigung in Yards wird hauptsächlich von zwei Faktoren geleitet: höhere Sicherheit für internes Personal aufgrund der aktuellen Situation auf der einen Seite und das Ziel der Prozessautomatisierung und -optimierung zur Steigerung der Prozesseffizienz auf der anderen Seite.

Einer der kritischen Kontaktpunkte ist der Ankunfts- und Check-in-Prozess. Viele Unternehmen setzen noch auf organisatorische Abläufe und die direkte Interaktion zwischen internem Personal und Fahrern. Dabei haben Lösungen mit automatisierten und digitalisierten Check-in-Prozessen bereits zu mehr Sicherheit, verbessertem Gate-Durchsatz und gesteigerter Effizienz um 30 % geführt. Zusätzlich wird die Arbeitslast des internen Personals durch automatisierte Gate-Prozesse deutlich reduziert. Damit kann der Fokus auf andere die Kern-Aufgaben gelegt werden kann, die zur Wertschöpfung beitragen.

Im weiteren Verlauf des Prozesses können andere Interaktionen auf ein Minimum reduziert werden, z.B. bei der Dokumentenübergabe oder bei Ladevorgängen. Durch den Einsatz von SMS-Kommunikation wird die persönliche Kommunikation mit den Fahrern und damit der direkte Kontakte vermieden, die Übergabe von Transportdokumenten kann über Self-Service-Terminals als Teil des Check-Out-Prozesses abgewickelt werden, Verladevorgänge können von den Fahrern selbst, mit Hilfe von mobilen Ladungsverzeichnissen und digitalisierten Checklisten zur Validierung der korrekten Verladung, durchgeführt werden.

Mit Blick auf die Liefer- und Transportketten haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, wie wichtig reibungslose und integrierte Prozesse insbesondere zu Stoßzeiten, in denen der Druck hoch ist, sind. Der Yard spielt eine entscheidende Rolle zwischen Transport und Lagerhaltung. Viele Yards sind durch ineffizientes Handling und lange Wartezeiten allerdings immer noch Zeitfresser – und diese Zeit kann nicht wieder aufgeholt werden. Insbesondere in der Konsumgüterindustrie haben Einzel- und Großhandelsunternehmen den Bedarf an digitalisierten und vernetzten Yard-Prozessen erkannt, um das sogenannte „New Normal“ zu fördern.

Sind Sie noch unsicher, wie Ihr Unternehmen von digitalisierten Yard-Prozessen profitieren kann? In nur wenigen Wochen können wir die wichtigsten Prozesse auf Ihrem Hof analysieren und aufzeigen, wie die Automatisierung und Digitalisierung dieser Prozesse einen Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen kann. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen in unserer Innovationsreihe, wie die neuesten Technologietrends auf dem Hof genutzt werden können, um sich auf den Hof der Zukunft vorzubereiten.

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